Am 25. November 2023 fand ein geheimes Treffen von Rechten und Rechtsextremen mit Politikern der AfD und Mitgliedern der CDU in Potsdam statt, um mutmaßlich über Massen-Deportationen von Migranten zu sprechen.
Dieses Treffen war der Auslöser für diese Serie, die auf die damaligen Folgen des Nationalsozialismuses verweist und daran erinnert, was wir nicht vergessen sollten, u.a.:
Die Kinder vom Bullenhuser Damm
Der SS-Arzt Kurt Heißmeyer hatte an 20 jüdischen Kindern (10 Mädchen und 10 Jungen) im Alter von 5 bis 12 Jahren im nahegelegenen KZ Neuengamme medizinische Versuche vorgenommen. Er ließ den Kindern Tuberkulose-Bakterien in die Haut oder direkt in die Lunge injizieren. So wollte er sehen, ob ihr Immunsystem Antikörper gegen die Erreger bildet. Die Jungen und Mädchen bekamen hohes Fieber, Husten, nahmen Körpergewicht ab und waren geschwächt. Später ließ er den jüdischen Kindern unter örtlicher Betäubung Lymphdrüsen entfernen, um diese im Labor untersuchen zu können.
In der Nacht vom 20. auf den 21. April 1945 erhängten SS-Männer die 20 jüdischen Kinder in den Kellerräumen einer leerstehenden Schule am Bullenhuser Damm in Hamburg Stadtteil Rothenburgsort.
Die Tötung der Kinder sollte die Spuren dieser Experimente verwischen. Denn das Experiment war unnötig, da sich schnell herausstellte, dass es zu keiner Erkenntnis führte. Dennoch ließ Heißmeyer nicht von dem Experiment ab.
Jahr
2024
Material
Grafit und Bleistift auf Papier;
Maße
150 x 180 cm;
61 x 50 cm;
58,5 x 49 cm